Exklusiv Interview mit Mathias Wittau (Atari FireBee)



Montag 12 Juli 2010 von Trixter Amiga, Atari, Nemesiz , Exklusiv DL 4 Kommentare

Willkommen zum ersten Interview überhaupt auf Nemesiz!  

Als ersten Gesprächspartner habe ich Mathias Wittau, seineszeichens Projektleiter des Atari Coldfire Projektes, (das den  „FireBee“ Computer konstruiert) an den runden Tisch gebeten, um Rede und Antwort zu stehen. Einige erinnern sich sicher – vor einiger Zeit veröffentlichten wir hier bei uns einige exklusive Bilder…

Hinweis: einen Link zur PDF Version des Interviews findest du ganz am Ende des Textes!

 

Hallo Mathias, stell dich bitte den Lesern kurz einmal vor.

Ich lebe die bald 35 Jahre meines Lebens schon in Wien, bin 1999 eher zufällig zu Atari gestoßen. Bis Ende 2008 war ich ein reiner Anwender. Ich verbrachte viel Zeit meines Lebens mit Tontechnik und Layout – genau jene Bereiche in denen Ataris auch heute noch professionell genutzt werden.

Was genau bedeutet „eher zufällig zu Atari gestoßen“? Da bin ich jetzt echt neugierig geworden. Sind die angesprochenen Bereiche eher beruflicher oder privater Natur?

Die Ganze Wahrheit? Nagut, … (lacht) ich war damals auf der Suche nach einem günstigen Gebraucht-PC für meine Mutter. Bei einem schrecklichen Gebrauchtcomputerhändler ums Eck habe ich in der Auslage eine Kiste Ataris“ gefunden. Da hat jemand seine komplette Atari-Historie hergegeben. 2 Rechner – davon ein MagaSTE mit Festplatte, Modem, externes CD-Rom, Joysticks, Monitor, Funkuhr, 2. externes Floppy, etc., sogar alle Disketten waren noch feinsäuberlich in den Diskettenboxen dabei. Da ich Ataris aus der Tontechnik kannte, mußte ich zugreifen – zumal der Preis 400 Schilling waren. Das entsprach damals ca. 55 Mark – selbst der 8-fache Preis wäre gerechtfertigt gewesen, bedenkt, das war die Zeit wo ein CD-Laufwerk noch 200 bis 300 Mark gekostet hat. Für mich ein super Einstieg. Ich war sofort Feuer und Flamme, zumal ich damals mit MacOS 8.6 arbeitete. Bis heute nutze ich ausschließlich MacOS bis 9.2.2 und Ataris.

Zu Deiner 2. Frage, mit Ton-(und Licht-)Technik sowie Layout verdiene ich schon manchmal auch Geld.

 

Du bist Projektleiter des Atari Coldfire Projektes „FireBee“, wie kam es generell dazu, daß ihr das Projekt ins Leben gerufen habt? Aus welcher Initiative oder Idee heraus ist dies geschehen?

Die Grundidee ist nicht auf meinem Mist gewachsen. (lacht) Bereits kurz nach der Jahrtausendwende gab es nach dem „Milan II-Aus“ Bestrebungen einen Atarikompatiblen Computer auf Basis des ColdFire-Prozessors zu bauen. Der Befehlssatz des Coldfires ist ja eine Teilmenge des 68k Befehlssatzes. Das hat einige sehr große Vorteile. So können Programme beispielsweise sehr leicht angepasst werden, oder ColdFire Programme unter gewissen Voraussetzungen auch auf 68k Prozessoren – also bereits existierenden Maschinen – laufen. Ein paar aktive Menschen stießen die Sache damals an. Nach einem Developertreffen in Dresden formierte sich das ACP mit Oliver Kotschi als Projektleiter. Mit Medusa Computer Systems (MCS) war der richtige Partner für das Hardwaredesign gefunden. Leider musste Fredi Aschwanden von MCS im darauffolgenden Jahr wegen einer persönlichen Tragödie die Mitarbeit einstellen. Das ACP hat dann noch einige Jahre weitergearbeitet. Ab 2006 keine weiteren Fortschritte mehr gemacht werden. Als ich 2008 mit Fredi Aschwanden in Kontakt kam – eigentlich wegen meinem Hades (Atari Klon) den er 1997 gebaut hatte – erörterten wir die Möglichkeiten für einen aktuellen Atari-Klon. Ich bot meine unentgeltliche Mitarbeit an, und wurde – schwupps – zum Projektkoordinator. Das Feedback der aktiven Softwareentwickler war dermaßen groß, daß wir bald als ACP „reloaded“ weitermachten und die Entwicklung gut voranschritt.

Wieviele Leute arbeiten an dem Projekt und wie schwer war es, alle unter einen Hut zu kriegen?

Haha, Du glaubst doch nicht wirklich, daß bei über 50 aktiven Manschen alles unter einen Hut zu bringen ist (lacht) Wirklich, Diversität ist ein sehr wichtiger Bestandteil des ACPs (sag ja nicht Chaos dazu!). Ich gebe Dir ein Beispiel: Einige Entwickler wie der geniale Vincent Riviére, sind davon überzeugt, daß aktuelle Programme für den ColdFire Prozessor optimiert sein und 68k Programme extra kompiliert werden sollten. So musst Du beispielsweise mit GCC nun für CF, 68060 und 68000 Prozessor jeweils extra kompilieren. Henk Robbers verfolgt da einen anderen Ansatz und hat AHCC, seinen Pure-C kompatiblen Compiler dahingehend erweitert, daß er mittlerweile Programme erzeugen kann die auf 68020 bis inklusive ColdFire laufen. Die Programme nutzen also nur jene Befehle die auf allen Maschinen vorhanden sind (übrigens der weltweit erste uns bekannte Compiler der dies zustande bringt). Die Ansätze könnten unterschiedlicher nicht sein, haben jedoch beide ihre großen Vorteile. So ist das öfter mal bei unterschiedlichsten Themenbereichen. Manche im Team sind nicht einmal überzeugt, daß der ColdFire die beste Wahl war, steuern dennoch ihr Wissen bei, da wir das Projekt durchziehen. Es funktioniert im Großen und Ganzen trotz unterschiedlichster Meinungen recht gut.

Die Hardware ist ja im Sinne von ´Open Source´ gestaltet – was bedeutet dies für die Anwender oder Entwickler?

Wir hatten es ja relativ leicht. Da der Atari-Markt bis auf einige Speziabereiche wie Calamus inexistent ist, arbeiten wir ja alle gratis am Projekt. Daher ist es auch nur folgerichtig, daß wir unsere Entwicklungen für spätere Optimierungen frei zugänglich machen. Das Projekt fußt ja auch recht stark auf der MiNT-Community, die ähnlich wie jene von Linux funktioniert. Für die Entwickler heißt das auf Entwicklungen von anderen aufbauen zu können und das Rad nicht immer neu erfinden zu müssen. Beispielsweise ist unser Schema, also der Schaltplan des Computers, seit über einem Jahr frei von unserer Homepage runterzuladen. Wenn in 10 Jahren wer einen Atari-Kompatiblen bauen will, kann er auf unserer Entwicklung aufsetzen. Für die User heißt das beispielsweise, mit ihren Computern machen zu können was sie wollen und auch Zugang zum Wissen über die technischen Hintergründe des Rechners zu haben. Perversitäten wie ein „FireBee-Store“, worüber alle Softwarehersteller verkaufen müssen, damit wir auch mitschneiden und die Software zensurieren können und ausschließen, daß die Leute jene Programme installieren, die sie wollen, wird’s bei uns nicht geben (lacht).

Zugang zu Informationen über die Hardware wird immer wichtiger. Es gibt beispielsweise derzeit kein Mobiltelefon am Markt mehr, daß die Nutzer nicht bevormundet und kein DRM hätte. Ich kann mit meinem eigenen Telefon meine selbst gemachte Fotos nicht vom Telefon runterbekommen. Mein Telefon verbietet mir das einfach, wenn ich keines der beiden Mainstreamsysteme nutze – eine gruselige Entwicklung. Zugang zu freier Hardware muß meiner Meinung nach der nächste Schritt nach der freien Software werden. Womöglich können wir ein kleines bisschen dazu beitragen daß dieses Modell öfter angewendet wird.

Leider stoßen wir auch immer wieder an die Grenzen. So trauen wir uns momentan nicht, das Layout selbst, also jene Files die Du zum Bestücker tragen kannst, zu veröffentlichen. Sollte wer in Südostasien die Boards um 50 Euro billiger produzieren, hat eine Einzelperson ein existenzgefährdendes 60 000 Euro-Problem. Auch das original Atari-TOS, von dem wir ja pro Rechner eine Lizenz mitliefern – weil sowohl Medusa als auch Milan, die beide bei uns mitmachen, das TOS auf ihre Rechner anpassen und vertreiben dürfen – können wir nicht im Quellcode öffentlich zugänglich machen. Daher konzentrieren wir uns jetzt anfänglich auch auf das freie Emu-TOS.

Die Hardware ist ziemlich vielseitig verwendbar, so gibt es mehrere Einsatzvarianten. Standalone, PCI, als Steckkarte am PC. Wie weit sind die einzelnen Varianten bisher fortgeschritten und für welchen Zweck sind diese angedacht? Sprich…wie kann der Käufer euer Board einsetzen und wozu?

Das Board ist ja ein vollwertiger Computer. Tastatur/Maus, Monitor und Strom ran und es kann losgehen. Der PCI Formfaktor existiert, damit das gleiche Design in möglichst vielen Situationen einsetzbar ist. Also in einem Tower (mit Backplane), in einem 19“ Rack für Musiker, als lautloser Server in irgendeinem Mini-Gehäuse, als Retro-Rechner in irgendwelchen Tastaturgehäusen, als mobiler Computer, etc. etc.

Standalone funktioniert es also unverzüglich. Die Einbauvarianten sind vielfältig und können auch von allen Usern selbständig sofort ausprobiert werden. Sobald wir die Hardware fertig haben und ein wenig Luft, werden wir einige PCI-Backplanes testen und Empfehlungen aussprechen. Wenn alles gut geht, können wir hoffentlich Ende des Jahres etliche verschiedene Komplettlösungen direkt anbieten. In der Zwischenzeit sind die Atari-Händler des Vertrauens gefragt, für jene Menschen die sich Gehäuse-Basteleien nicht antun wollen.

Die Möglichkeit den Computer als Subsystem in einem PC oder Mac einzusetzen, ist derzeit nur vorbereitet und DMA sowie Strom und PCI-Busmaster Probleme angepasst. Es hat sich aber noch niemand, der auf den diversen Hostsystemen dafür nötigen Software, angenommen.

Okay, aber welchen Einsatzzweck hätte das Board, wenn es in einem PC eingesteckt wäre? Kann man dadurch etwa Hardware vom PC mitnutzen und ansprechen oder andersrum…oder dient es sozusagen als platzsparende Möglichkeit, zwei Rechner in einem Gehäuse zu betreiben?

Du kannst die FireBees schon jetzt problemlos in einen PCI-Slot von einem PC stecken und beide Rechner nebeneinander in einem Gehäuse gleichzeitig betreiben. Wirklich Sinn macht das aber erst, wenn die beiden Systeme sich die Peripherie teilen und auch die Software zusammenarbeitet. So z.B. Copy & Paste Aktionen oder Dateisysteme, …
Ganz genial wird es, wenn es möglich wird, Tasks an die FireBee im PC (oder Mac) zu delegieren. Ich könnte mir z.B. folgendes Szenario vorstellen: Auf der Firebee läuft ein eigener Server durchgehend – auch wenn Du den PC ausschaltest. Oder; du delegierst Downloads an die lautlose Firebee, schaltest den lauten Rechner ab und lädst über Nacht weiter…

Im Vergleich zum Atari (Mega)ST oder Falcon – wie viel Power hat das neue Board, bzw. der Coldfireprozessor und wie bewerkstelligt ihr die Abwärtskompatibilität? Werden bestimmte Chips emuliert oder sind diese auf dem Board enthalten?

Naja, mein MegaST hat 8 MHz und 4 MB Ram sowie SW-Monitor. Die FireBees haben 266MHz und 512 MB DD-Ram, der 1GB/Sekunde schaufeln kann, viel schnelleren Systembus, eingebaute DVI-I Grafik mit 128MB extra RAM bis 1920×1200 Bildpunkten in True Color, etc. – ich glaube da geht schon was. Jedenfalls ein ganz normales Arbeitsgefühl wie von jedem aktuellen Computer gewohnt. Du darfst nicht vergessen, die meiste Atari Software ist so geschrieben, daß sie auch auf originalen Ataris mit maximal 32 MHz zufriedenstellend läuft.

Die Abwärtskompatibilität zu originalen 68k Programmen bekommen wir einerseits mit starker Nutzung der MMU und andererseits durch einen Illegal Instruction Handler hin. Dieser fängt – ganz simplifiziert – jene 68k-Befehle die auf dem ColdFire nicht mehr existieren ab und ersetzt sie durch existierende. Was auf unserem Board natürlich nicht geht, sind Programme die den genauen Systemtakt von 8 MHz Maschinen voraussetzen (manche Spiele oder Demos) – dafür ist Wolfgang Försters Suska ( experiment-s.de ) besser geeignet.

Die Atari-Chips selbst sind im FPGA konfiguriert, also in Hardware abgebildet. Wir nutzen Wolfgangs Open Source Konfigurationen vom Suska (das es seit 2009 auch zu kaufen gibt), an denen er bereits sieben Jahre lang gearbeitet hat.

Kann man schon so ungefähr abschätzen, wieviele der alten Atari ST Spiele/Programme/Demo´s, ect. (in Prozent) laufen werden? Wie verhält sich die Inkompatibilität? Laufen besagte Programme zu schnell oder gar nicht? Gib mal als Beispiel ein paar Spiele an, die auf alle Fälle NICHT laufen werden an.

Das kann ich nicht realistisch abschätzen. Für STs gibt es ja weit über 4000 (ehemals) kommerzielle Spiele-Titel. Ich würde behaupten, daß jedes Spiel, daß von Diskette gestartet wird – also das am Betriebssystem vorbei direkt die Hardware anspricht, nicht laufen wird. Die Problematik ist, daß solche Spiele genau auf eine Maschine abgestimmt sind; einen ST oder STfM z.B. Jetzt sind wir aber natürlich ein wenig flotter als 8 MHz Maschinen, das geht selten gut, besonders wenn die Spiele auf genauen Bustakt etc. bauen. Oxyd z.B. wird nicht laufen. Womöglich können wir für einige sehr populäre Titel – wie Monkey Island oder Civilization – Workarounds andenken, aber eigentlich sollten solche Spiele am ST oder Suska genutzt werden. Käufern muß klar sein, daß unser Gerät nur eingeschränkt zum Spielen verwendbar ist.

Bei den produktiven Applikationen ist das eigentlich wie die letzten 10 Jahre auch schon. Alle Programme die sauber in GEM geschrieben sind, und z.B. auch auf Milan, Hades, ARAnyM oder MagiC laufen, sollten von Beginn an funktionieren.

Wie lange hat die Entwicklungszeit vom ersten Entwurf bis zum fertigen Board gedauert? Bzw. das Projekt ansich? Und wie hoch waren die Entwicklungskosten?

Wenn Du jetzt nur die Hardware meinst, dann handelt es sich um eine komplette Neuentwicklung die Fredi Aschwanden (MCS) von Jänner (Januar ) bis April 2009 geschaffen hat. Wir konnten also im April letztes Jahr mit einem fertigen Board in der Schublade sagen „wir machen es“ und mussten nicht an die Öffentlichkeit treten mit „wir hätten da eine Idee“. (lacht) Was das Projekt selbst betrifft, können wir auf die acht Jahre Historie zurückblicken, deren Erfahrungsschatz natürlich jetzt auch einfließen. Wolfgang arbeitete wie schon gesagt, ja auch seit sieben Jahren an den FPGA-Konfigurationen für das Suska, die wir jetzt nutzen.

Die Entwicklungskosten sind nicht seriös bezifferbar. Ich schätze den Gesamtarbeitsaufwand des Teams auf jedenfalls über 15000 Arbeitsstunden bisher – und da ist das Suska mit dem FPGA-Konfigurationen noch nicht eingerechnet. Das kannst Du dann mit einem gerechten Lohn hochrechnen, sagen wir mindestens 20,- Euro Brutto (inkl. Arbeitgeberbeiträgen)? Du siehst die Entwicklung wäre ohne Selbstausbeutung nicht machbar gewesen und kommerziell erst ab einem Absatz von 4000 bis 5000 Computern realisierbar. Die 3 Prototypen selbst haben 12000,- Euro gekostet und werden in die ersten 100 Computer eingerechnet.

Oha…da kommt schon mal locker eine sechsstellige Zahl bei rum. Wie habt ihr das Ganze überhaupt finanziert? Habt ihr schon eine genaue Zahl der vorraussichtlich gebauten Boards im Kopf? Die Rechner werden sicher größtenteils auf Bestellung gebaut werden – gibt es da eine feste Zeitspanne und was machen Interessierte, wenn diese mal vorrüber ist?

Die Finanzierung erfolgt über eine sehr idealistische Einzelperson. Dadurch ist es uns möglich, nicht ausschließlich auf Vorbestellung zu produzieren. Das Ziel ist es, den Computer die nächsten Jahre verfügbar zu halten und endlich wieder neue aktuelle Hardware im Atari Sektor zu besitzen. Momentan ist das ja furchtbar, wenn Du sinnvolle flotte Hardwarekonfigurationen haben willst, (z.B. Falcon mit CT63) ist das als Einsteiger nicht machbar, da mußt Du Wochen in Foren und Auktionshäusern unterwegs sein, dann wissen wer in wievielen Monaten welche Erweiterung produziert, diese vorbestellen und dann erst zu Basteln beginnen, etc. Unser Ziel ist, Komplettrechner zum Einschalten anbieten zu können um einen Neu- bzw. Wiedereinstieg so einfach wie möglich zu gestalten. Dazu wollen wir die Rechner soweit möglich durchgängig lieferbar halten. Bevor eine Serie ausverkauft ist, wird abgeschätzt, ob eine weitere absetzbar ist. Für Endkunden sollte so der Rechner jedenfalls einige Jahre jederzeit zu beziehen sein. Größere Projekte sollte man direkt mit uns absprechen. Da wir noch nicht abschätzen können, wie groß der Absatz im Embedded-Bereich sein kann – wir haben ja beispielsweise mit den FireBees auch das billigste und best ausgestatteste ColdFire-Evaluationboard geschaffen – sind realistische Absatzzahlen nicht möglich derzeit. Wenn wir den Rechner jetzt 2-3 Jahre am Markt haben und die Coder die Anforderungen für Home-Desktopsysteme – wie beispielsweise DVD- und MPG4 Playback oder alltagstauglichen Browser – lösen, könnte ich mir eine so stabile Atari-Plattform vorstellen, daß wir in die mittleren vierstelligen Bereiche kommen, aber das ist Zukunftsmusik.

Gab es Probleme bei der Entwicklung oder fällt dir eine Anekdote ein, die du gerne erwähnen möchstest?

Problemchen tauchen immer wieder auf. Es läuft natürlich in einem selbstorganisierten Projekt auch nicht alles rund. Ich könnte noch 100 Fulltimejobs sofort delegieren. Momentan hängen wir z.B. teilweise hinterher, weil uns – Gafiker, Typographen und Webgurus fehlen.

Den größten Schock hatten wir sicherlich voriges Jahr, als von einem auf den nächsten Tag der ColdFire V4e von Freescales Webseite verschwand. Zum Glück hat sich das als auf US-Gebiet beschränkte Copyrightquerelei herausgestellt. In Europa und Asien war er immer verfügbar. Ein Problem ist natürlich, daß wir an den V5e Prozessor, der bereits bis 540 MHz existiert und voll superskalar ist, nur rankommen würden, wenn wir bei Freescale 100 000 Stück oder mehr extra herstellen lassen – also falls wer an einem Joint Venture diesbezüglich interessiert ist, kann er uns gerne kontaktieren (lacht).

Bedeutet also, daß ihr den V5er Prozessor verbauen könntet, wenn ihr genügend Stückzahlen zusammen kriegt? Erkläre mal die Unterschiede und Vorteile zur V4er Version. Ist schon sehr schade, daß manche Firmen eine solch komische Absatzpolitik betreiben!

Ja, wir könnten den V5e nutzen. Aber 100 000 Rechner bauen wir niemals! Superskalarität heißt einfach ausgedrückt, daß der Prozessor verschiedene Operationen paralell abarbeiten kann. Das bringt beim V5e im Vergleich zu V4e ca. den Faktor 1,4. Wenn man dann noch bedenkt, daß der V5e schon bis 540 MHz eingesetzt wird, bekommt man eine gute Vorstellung der Möglichkeiten.

Wie siehts mit der rechtlichen Seite aus? Habt ihr die offizielle Erlaubnis von Atari für das Projekt bekommen? Und wie denken die über das Projekt? Gab es da irgendwelche Meinungen oder Stimmen?

Unser Projekt ist vom Spielehersteller Infogrames, der den Namen Atari gekauft hat, vollkommen unabhängig. Unsere Software Lizenzverträge wurden noch mit der originalen Firma Atari geschlossen. Wie die derzeitigen Rechteinhaber über das Projekt denken ist irrelevant, da die 16/32 Community seit 1993, spätestens aber 1996, auf sich alleine gestellt ist. Weder von Infogrames, noch zuvor von Hasbro oder JTS, die den Namen alle besessen haben, kam je mehr als ein Mitpartizipieren an einem positiven Image, daß wir als aktive Atari-User mitgeprägt haben. Da es bei uns nichts zu holen gibt, weil wir ja selber nichts verdienen und den Computer zum quasi Selbstkostenpreis anbieten, sind wir für so einen Konzern wahrscheinlich auch hochgradig uninteressant. Angeblich gibt es aber einige derzeitige Atari-Mitarbeiter, die uns aus privatem Interesse und Wissen um die Atari-Historie wohlwollend beobachten. Offizielle Kontakte gab es bisher nicht.

Wie schwer war es, dem Kind einen Namen zu geben?

Bis auf den Wurm im ersten Online-Abstimmungstool und den zwei Wochen Stress für manche im Team, war es nicht wirklich schwer. (lacht) Der erste Projektname „Coldari“ war nie als endgültiger Name für das Produkt gedacht. Also haben wir die Community um Vorschläge und später zur Abstimmung gebeten. Bei den 183 Einsendungen waren auch einige Perlen dabei die wir leider nicht nutzen konnten. Ein so ein Name für den Computer wäre für mich „Leningrad“ gewesen. Dieser hätte perfekt zum Rechner gepasst, da er etwas einmal Großes, Vergangenes, das irgendwie dennoch weiterhin existiert, eine gewisse melancholische Stimmung und etwas ehemalig Revolutionäres repräsentiert hätte. Zusätzlich hätte er die ewig weiß/männlich/westlich dominierte IT-Branche etwas aufweichen können. Leider heißt bereits ein ZX-Spectrum Klone so.

Ich bin aber mit FireBee auch recht zufrieden. Nach über 4 Monaten kommt das schon ganz rund und wird schon langsam identitär.

Wer hat die Boards hergestellt und wie sieht es mit der Garantie aus?

Die Computer werden von Medusa Computer Systems, die schon die bekannten Atariklones Medusa T40 und Hades gefertigt haben, bei einem Schweizer Bestücker produziert. Auf die Boards gibt es eine ganz normale zweijährige Gewährleistung. Nur weil wir ohne Gewinn oder Bezahlung arbeiten, sind wir ja nicht unprofessionell. Das ist kein Selbstbastelprojekt! Es handelt sich um einen kompletten Computer auf einer 8-fach Multilayer Platine mit über 1000 Bauteilen. Am Projekt sind mit MCS, Milan und W. Förster (Suska), alle bisherigen Atari Klon-Produzenten beteiligt, die bereits vier mal bewiesen haben, daß sie Computer bauen können.

Wie ist der momentane Entwicklungsstand? Ab wann kann man als Kunde einen Rechner kaufen?

Die ersten Rechner der Serienproduktion sind bestückt und gehen demnächst an MCS. Dort wird dann noch einige Wochen an der Software gefeilt. Und dann das Basissystem zum Initialisieren der Hardware usw. implementiert. Auslieferung ist irgendwann in der zweiten Jahreshälfte 2010. Eine genauere Angabe bekommst Du von mir nicht, da wir nichts versprechen wollen, daß dann nicht hinhaut. Bestellen kann man bereits.

Wird das Board einzeln oder als Komplettpaket erhältlich sein und wie sind die einzelnen Preise? Wird es sowas wie Bundles mit Software geben?

Der Computer wird zuerst nur als nackte Platine verfügbar sein. Wir wollen aber wie schon gesagt, auch Komplettrechner mit Gehäuse und Tastatur etc. anbieten. Aber alles der Reihe nach, denn zuerst muß die Hardware fertig sein, bevor wir zu Assamblen beginnen. Bis auf die oben angesprochene TOS-Lizenz, wollen wir als ACP und Medusa selbst, keine kommerziellen Titel im Bundle anbieten. Eine umfassendes MiNT-Installation und etliche frei verfügbare Software wird später natürlich mit jeder Maschine zur Verfügung gestellt und auch vorinstalliert sein. Dies werden wir voraussichtlich zeitgleich mit den Komplettpaketen inklusive Gehäuse realisiert haben. Ob es spezielle Graphik- oder Audio-Bundles geben wird – jene zwei Bereiche, in denen es tatsächlich noch etliche Profianwender gibt – müssen wohl Invers und Soundpool entscheiden, die uns aber beide innerhalb des Projekts durch Thomas Baumgärtner und Ulf Dunkel beratend zur Seite stehen.

Der Computer kostet ohne Gehäuse (inkl. 512MB Ram, 128MB Graphik- und Spezial-RAM, Betriebssystem im ROM, FPGA, SCSI, ACSI, IDE, CompactFlash Slot, SD-Slot, Audio, MIDI, 5x USB, Printerport, Romport, Gameport, 2x Seriell, Netzwerk und Druckeranschluß sowie Ladeelektronik und kleinem Akku für ca. 1 Stunde Betrieb) 599,- Euro plus Lieferung (24,-) und gegebenenfalls lokaler Mehrwertsteuer, die aber von der Post eingehoben wird.

Hm… Akku und Ladeelektronik? Muss ich wohl übersehen haben… bedeutet dies etwa, man kann den Rechner wahlweise am Stromnetz und mobil betreiben?

Ja, und der kleine Akku ist serienmäßig dabei. Noch besser, Du kannst ihn einfach im laufenden Betrieb vom Netz trennen und fließend auf Akku umsteigen. Jetzt wo Du so nachfragst, sollten wir die Rechner eigentlich ´Mit eingebauter USV´ vermarkten (lacht).

Wie sieht es mit der Softwareentwicklung aus? Gibt es schon Entwickler für die neue Plattform?

Wie jetzt? Du meinst abgesehen von den 30+ innerhalb des Teams? Ja, also SDL wurde schon portiert, genauso wie OpenSSL 1.0.0. Derzeit arbeitet ein Entwickler an Netsurf, um ihn an unseren Rechner anzupassen, ein externer Entwickler hat den Computer bestellt um NetBSD anzupassen, die ersten Versuche mit Linux gab es auch schon, und ein Haiku-Entwickler überlegt eine Anpassung von Haiku. Ich hoffe wenn die Hardware rausgeht, daß es dann einen weiteren ordentlichen Schub geben wird, und die Softwareentwicklung erst richtig beginnt.

Exakt das meinte ich. Sicherlich kann man jetzt nicht auf große Unterstützung von kommerziellen Firmen hoffen, aber Hobbyprogrammierer sollten doch vorhanden sein, schließlich werden sie es sein, die die Plattform am Leben halten. Kannst du noch kurz auf die Internettauglichkeit des Rechners eingehen. Gibt es ´vernünftige´ aktuelle Browser für TOS oder wird dies erst über Linux mit Firefox möglich sein?

Naja, es gibt schon noch einige kommerzielle Softwareschmieden die für Ataris produzieren. Aber ja, die Community – besonders jene von MiNT – hat uns am Leben erhalten. Das Internet ist der große Knackpunkt momentan. Zwar ist mit den Atari-Browsern Highwire, CAB und Adams ein Überleben irgendwie möglich, aber Spaß macht das momentan nicht. Derzeit gibt es wie gesagt Bestrebungen Netsurf zu portieren. Unter SDL funktioniert das schon. Mal sehen wie es weitergeht wenn die Hardware da ist. Uns ist natürlich absolut bewußt, daß es zur breiten Akzeptanz als Desktopsystem einen aktuellen Browser mit SSL, JavaScript und CSS benötigt.  Der Mail/Newsbereich ist aktiv, POP3 überhaupt kein Problem und IMAP ist auch möglich, wenn auch gewöhnungsbedürftig. FTP etc. laufen natürlich sehr gut. Übrigens weiß ich nicht ob es FireFox für m68k überhaupt gibt. Mit 266MHz ist das aber nicht lustig, da gibt es bessere und schnellere Lösungen. Ziel ist natürlich in erster Linie die TOS/MiNT -Umgebung native mit Internetsoftware zu versorgen, auch wenn der Linux-Umweg zu Beginn ein Workaround sein kann.

Wo wird man ein Exemplar bestellen können? Gibt es Händler?

Derzeit direkt beim Projekt und bei Medusa. Weltweit gibt es noch ca. 25 Atari-Händler die uns bekannt sind. Ich hoffe daß sie alle unseren Rechner ins Programm nehmen werden. Das ist natürlich immer eine Frage der Finanzkraft, denn sich ein paar FireBees einzulagern ist sicher nicht für alle möglich. Außerdem machen wir seit einigen Wochen erste Schritte zu einem kleinen Marketing-Team mit 3 Leuten, die sich in Frankreich und Deutschland um erweiterte Händlerkontakte bemühen wollen. Mal sehen ob es die Rechner wieder in Musikgeschäfte udgl. schaffen.

Hattest du persönlich schon vorher irgendeinen Bezug zu Atari gehabt? Wie würdest du beschreiben, was gerade diesen Rechner ausmacht?

Ja, ich nutze Ataris seit 11 Jahren. Für mich persönlich gibt es drei essentielle Punkte:

1. Die unglaublich Direktheit:

Du schaltest den Rechner ein, 2 Sekunden später ist das TOS hochgefahren. Wenn Du den Rechner ausschalten willst, schaltest Du einfach den Schalter aus, kein Runterfahren oder so. Das MIDI Timing ist dermaßen direkt und immer noch unerreicht genau, da keine Abstraktionslayer dahinterstehen, besonders bei Triolen etc. merkt man das weiterhin.

2. Die Ressourcenschonende Programmierung:

Wenn ich auf meinem ST mit Audiomedia II Software und 56001 DSP unter einer 8MHz CPU in einem AIFF File in beide Richtungen Realtime-Scrubben kann, … Oder wenn ich in einem tausende Seiten langen Text-Dokument mit Tempus Word auf einer 32 MHz Maschine flotter unterwegs bin als auf einem aktuellen PC in einem 20 Seiten Dokument, dann sehe ich, es läuft bei der derzeitigen Entwicklung auf anderen Systemen etwas schief.

3. Das Betriebssystem im ROM

Das Betriebssytem ist im ROM, also auf der Platine selbst, auch wenn gar keine Peripherie wie Festplatten etc. angeschlossen ist.

Ganz egal was passiert, ich habe immer eine graphische Oberfläche mit komplettem Betriebssystem. Ein unschätzbarer Vorteil. Das ROM bootet mir das System auch extrem flott.

Darüber hinaus habe ich sicherlich einen etwas verklärten Hang zu Minderheiten und eine widerständische Bereitschaft beim Updatewahn nicht mehr mitzumachen. Auch ein etwas trotziger Zugang was Konzernaktivitäten und „Fortschritt“ lediglich für die ShareholderValue betrifft, ist mir sicher nicht abzusprechen (lacht). Dabei bin ich aber nicht so unrealistisch, nicht zu sehen ,daß die Atari-Plattform in manchen Bereichen einfach 10 Jahre hinterher ist.

Wie schätzt du die Atari-Scene heute ein? Wieviele treue Anhänger gibt es und wie war deren Reaktion auf eure Projektankündigung?

Hmm, … also ich schätze persönlich die Anzahl der User weltweit auf über 10 000, die regelmäßig ihre Ataris nutzen. Dabei sind sicher 70-80% eher Retrointeressierte. Die ernsthaften und professionellen Anwender liegen nach meiner Einschätzung nach zwischen 1000 bis 2000 aktuell. Wobei es sicher um die Jahrtausendwende die 3 bis 4 fache Anzahl gab. Diese Menschen könnten, wenn wir die Atari Plattform stabilisieren können, ihre Affinität sicherlich in reale Nutzung der Plattform abändern.

Im deutschsprachigen Raum waren die Reaktionen hervorragend. Die User haben sofort vorbestellt und mit uns die Prototypen durch Vorauszahlungen finanziert. Zum Glück haben wir auch viele französische Entwickler an Board, sodaß das Projekt tatsächlich als internationales wahrgenommen wird. Meine Wiener Identität hat dazu sicher ein kleinwenig beigetragen (lacht). Der Knackpunkt ist sicherlich der Falcon DSP und die Falcon Kompatibilität. Ich finde es in Ordnung, wenn manche User noch verhalten reagieren und erst eine echte Maschine in Aktion sehen wollen, bevor sie in Jubelschreie ausbrechen. 600 Euro sind ja auch kein Pappenstiel in der heutigen Zeit.

Die rund 50% Skeptiker im Anglo-amerikanischen Raum sind also voll ok für uns. Ein Tragödie ist es natürlich in Russland und anderen Gegenden mit geringen Einkommen. Die Menschen können einfach keine 3 Monatsgehälter oder mehr für einen Computer ausgeben und finden den Preis daher viel zu hoch. Wir sind jedoch am untersten Limit das bei Kleinserien überhaupt möglich ist. Eine signifikante Verbilligung wäre erst ab 5000 Einheiten realisierbar.

Du blickst sicher auch mal über den Tellerrand und hast sicher auch so einiges mitbekommen, was im Amigalager so passiert – euer Projekt wurde zB. auf Amiga News.de angekündigt und direkt war wieder die Rede vom alten Feind. Wie denkst du über diese ewigen Konflikte beider Lager?

Ich bin zu spät zum Atari gekommen um diese „Feindschaft“ überhaupt mitzubekommen (lacht). Ernsthaft, wir befinden uns heute in eine ähnlichen Situation, auch wenn das Amigalager fünf bis zehn mal größer ist. Das wissen die User auch. Wenn man sich respektvoll begegnet, ist immer ein guter Kontakt möglich. Den hatten wir mit Natami, Chris Hodges, Stefan Robl, etc. Wir haben auch öfter direkten Support von „Amiga-Menschen“ bekommen. Spontan fallen mir Anton Preinsack, das Debuggen des 68k in VHDL oder graphische Arbeiten ein.

Wirklich, ich glaube diese „Konflikte“ sind in erster Linie medial inszeniert. Ich habe beispielsweise von Beginn an bei Anfragen an das ACP eine Rivalität zum Natami verneint und auf die Gemeinsamkeiten hingewiesen.

Theoretisch wäre es sogar denkbar, aus eurem Atari einen Amiga zu machen – was müßte passieren um dies zu realisieren?

Ja, das wäre möglich. Es bräuchte zwei bis vier VHDL-Gurus, die die Amiga Custom Chips abbilden können. Zusätzlich natürlich noch ein oder zwei Betriebssystemexperten und eine Lizenz-Lösung für das Betriebssystem. Die Frage ist natürlich immer, wie sinnvoll das bei existentem Efika und Minimig, sowie Natami und AmigaOne X1000 in den Startlöchern ist. Wenn die Amiga-Community es versuchen will und einen Vorteil sieht, dann ok, aber wir selbst haben weder das notwendige Wissen im Amiga-Bereich, noch Ambitionen in andere Nischenmärkte vorzudringen. Mittelfristig wäre uns mehr geholfen, wenn es ein paar stabile Nischensysteme gibt und das generelle Bewusstsein für Alternativen steigt, als wenn wir 200 bis 300 Boards mehr absetzen.

Ich persönlich finde die Idee gar nicht mal so abwegig. ZB. der Minimig hat zu wenig Power, auf Efika läuft kein AmigaOS und ist außerdem schwer zu bekommen, beim Natami war Coldfireunterstützung zwar angedacht, wurde zwischenzeitlich aber wieder verworfen und das Flagschiff, der AmigaOne X1000 dürfte mit Preisen jenseits der 1500 Euro Marke wohl viele vom Kauf abschrecken…also stellt euer Board doch eine gute Alternative dar – zudem wäre es DIE Gelegenheit die alte, unnötige Rivalität ein für alle mal zu verbannen! Wer also Interesse daran hat, eure Hardware in Richtung Amiga anzupassen, darf sich mit euch in Verbindung setzen, hab ich das so richtig verstanden?

Na gut. Mir ist nur sehr wichtig, daß das zuerst in der Amiga-Community besprochen wird und daß dies auch tatsächlich eine Initiative aus dem
Amiga-Bereich ist. Bedenkt auch, ob die Energie nicht besser beim Support des Natami-Teams aufgehoben wäre. Wenn sich tatsächlich ein
kleines Team formiert, können wir sicher genauso viel supporten wie für Linux, Haiku oder NetBSD.

Gib zum Schluss noch eine Kontaktmöglicheit an, an die sich die Leute wenden können, wenn sie euch unterstützen oder Kontakt aufnehmen möchten.

Unterstützung ist jederzeit gerne gesehen! VHDL-Profis, Linux-Menschen, Graphiker, Datenbankspezialisten, etc. etc. auch nicht technische Bereiche sind immer unterbesetzt wie Pressebetreuung uvm. Lest euch unsere Seite unter http://acp.atari.org durch und kontaktiert uns dann unter acpinfo ät atari punkt org . Ihr könnt mich auch direkt anschreiben, wenn Fragen bestehen oder die Projektmailadresse zu „offiziell“ für euer Anliegen ist: wittau ät gmx punkt net.

Vielen Dank für diese sehr ausführlichen und höchst interessanten Einblicke! Wir wünschen Dir/Euch weiterhin viel Erfolg und Freude bei Eurem Projekt und werden natürlich auch weiterhin über die „Feuerbiene“´n Fortschritte berichten!

Das Interview führte David Jahn (Trixter)

Juli 2010 – Nemesiz.tk

Das komplette Interview ist auch als PDF Datei erhältlich:

Schlagworte : Atari, Nemesiz, Amiga, Download

Trixter
Administration Nemesiz v4 Projekt
Aufgaben im Nemesiz: Administrator, Autor & Moderator, Übersetzung & Bugfixing
Freier Redakteur bei Special Interest Magazinen & Online-Blogs
Retro & Emulation, Alternative Computersysteme, Schwerpunkt: Spiele

  • Kommentare

  •  Zuzaver
     #1 schrieb am 11 März 2015

    Ein super Artikel, Trixter!
    Wie immer gut recherchiert und tiefgründig hinterfragt.
    Einen Verbesserungsvorschlag hätte ich noch:
    Den Hinweis auf den Artikel im PD-Format an den Anfang des Berichts setzten, danke!
    Ich hätte mir ihn nämlich auch gerne in Papierform durchgelesen, bevor ich ihn online las.
    Tipp: Beim Bildschirmablesen die Schriftgröße in Firefox (oder dergleichen) auf 24 Pt. stellen – das hilft ungemein…

  •  Trixter
     #2 schrieb am 11 März 2015

    Danke Zuzaver,

    werde deinem Vorschlag nachkommen und noch eine weitere Info an den Anfang setzen. Auch wenn mir nicht ganz so klar ist warum – scheinbar wird die PDF auch so gefunden – ganze 13 Downloads bis jetzt. smile

    Sag mal, kann es sein, daß sich deine Mailadresse verändert hat, oder warum standst du neuerdings auf der Kommentarwarteschleife? wink

  •  Zuzaver
     #3 schrieb am 11 März 2015

    Nein, verändert hat sie keiner, der dazu auch berechtigt ist. @^}

  •  Trixter
     #4 schrieb am 11 März 2015

    Hey, dich gibt es ja auch noch! Freut mich, wieder von dir zu hören – du glaubst gar nicht, was ich alles versucht habe um mit dir in Kontakt zu treten oder etwas über deinen Verbleib zu erfahren. Aber das gehört nicht hierher, darüber sollten wir uns privat unterhalten. Ich meld mich noch…

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    Was ist der letzte Buchstabe des Wortes tdwk ?
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