C64 Test: "Neohabitat" und Fix für PC-Start über VICE



Sonntag 27 August 2017 von Trixter C64, C64 Test, Exklusiv DL keine Kommentare

Der Welt erstes Online-MMORPG erblickte als Habitat das Licht der Welt - natürlich auf dem Commodore 64!              
                                      
Leider kam es nicht über die Beta-Test-Phase hinaus und war nur für die USA und Kanada  verfügbar, sodaß es im Rest der Welt ziemlich unbekannt sein dürfte. Erfahrt in diesem Test, wie es dazu kam, daß wir nun doch noch endlich in dessen Genuß kommen dürfen...


1986 kooperierten Lucas Film Games mit dem US-Onlinedienst Quantum Link (heute AOL), die ihre Leistungen nur für Commodore Computer zur Verfügung stellten - (das muß man sich heute mal vorstellen, daß ein Internetprovider nur noch Zugänge für eine bestimmte Computermarke anbieten würde!)                 

Damals wie heute wollte man eine eigene Oberfläche  realisieren, über die man Emails nutzen, mit anderen chatten und viele andere Dinge mehr machen konnte - und da kam Lucas Film Games ins Spiel, die all dies und vieles mehr in einer Art von Spiel realisierten - Habitat war geboren. Bis 1988 befand sich das Projekt in der Testphase, bis man wohl zu der Erkenntnis kam, daß das Projekt viel zu teuer sei - vermutlich nicht für den Anbieter, sondern für die Kunden. Man kann sich ja vorstellen, daß diesen in Modemzeiten, wo nach Minuten abgerechnet wurde, schnell enorme Kosten entstanden, denn das Spiel war riesig groß und in einigen Welten aufgebaut. Auch die Lernphase  war sehr zeitaufwendig - bis der Kunde, bzw. Spieler soweit war, selbst die einfachsten Dinge zu realisieren, verging einiges an Zeit - hatte man es allerdings einmal verstanden, ging dennoch viel Zeit drauf, da das Spiel jeden Screen neu laden mußte.           
                                        
Man entschied sich also dazu, das Spiel abzuspecken und so erhielt es nur noch eine Welt und einen neuen Namen - Club Caribe - da man nur noch die karibische Welt spielen konnte.                    
                                        
Aber auch das brachte keinen großen Unterschied, daher lizensierte man das Ganze an Fujitsu, einem japanischen Unternehmen, die daraus die japanische Version Fujitsu Habitat erstellten.     
                                       
1995 wurde das Spiel vom C64 zum PC und Mac unter dem Namen WorldAway portiert. Doch kommen wir wieder zurück zum C64.  
                                       
2016 wurde der originale Sourcecode Open Source und einer der damaligen Entwickler (Randy Farmer) veröffentlichte Neohabitat - ein Bundle aus dem C64 Spiel, welches via VICE-Emulator vom PC und MAC aus gestartet und gespielt werden kann.
                                       
Ich habe versucht, das Spiel auch unter meiner 1541Ultimate Ethernet ans Laufen zu bekommen, muss aber an dieser Stelle einen Fehlschlag verkünden. Scheinbar möchte das Ganze nicht vom Modulport laufen, sondern wie damals über die serielle Schnittstelle, wo einst das Modem angeschlossen war. Diesbezüglich laufen noch Tests - DJSID hat einiges an Hardware gekauft und wir werden in späteren Ausgaben der Digital Talk weiter über dieses Thema berichten.                 
                                       
Somit kommen ersteinmal nur Emulatoruser in den Genuß des Spieles, was aber keinen von euch  davon abhalten soll, es einmal selber auszuprobieren. Da der Start etwas umständlich ist, habe ich eine Start-EXE erstellt, die über das Nemesiz in den Neme-News herunterladbar war - ich habe sie  zwischenzeitlich durch eine BATch-Datei ersetzt, da einige Virentools falsche Alarme erzeugten. Mit der BAT geht es aber ohne Probleme genausogut. Herunterladen und einfach in den selben Ordner kopieren wo das Spiel liegt und doppelt anklicken. (Hinweis, dies gilt nur für Windows - Downloadlink am Ende des Artikels)    
                                       
Nach dem Start vergibt man erst einmal einen Namen, danach läßt man sich (durch Zufall) sein Avatar generieren. Und schon ist man mitten im Spiel, genauer gesagt in der Startwelt Populopolis.    
                                        
Sofort fällt einem auf, daß einem die Machart bekannt vorkommt - das ist nicht weiter verwunderlich, schließlich basiert das Spiel auf der SCUMM-Engine. Maniac Mansion, Zak McKracken - nur mit einer etwas veränderten Steuerung. Alles ist steuerbar mit dem Joystick, allerdings kommt auch hier und da die Tastatur zum Einsatz, allerdings nicht um wie bei Textadventures Befehle einzutippen, sondern um Chatnachrichten, Mails oder Sonderfunktionen nutzen zu können.     
                                       
Drückt man den Feuerknopf, verwandel tsich der Cursor in ein Fragezeichen, wählt man nun eine Richtungstaste, erscheinen Befehle. DO, GO, PUT, GET     
                                       
Damit läßt sich wunderbar mit dem Spiel, aber auch Gegenständen interagieren. Man sollte sich nur nicht alle Zeit der Welt lassen, denn wenn man im Fragezeichenmodus nicht schnell einen Befehl auswählt, resettet sich das Ganze wieder - ein Inventar gibt es auch, dieses ist zB. erreichbar, wenn man den Befehl GET mit dem Fadenkreuz auf seinen Oberkörper ausführt.                               
                                       
Erste Regel ist hier übrigens, daß man den Cursor immer punktgenau platzieren muss  - manchmal  benötigt man auch mehrere Versuche oder muss die Spielfigur näher an einen Gegenstand heranführen. Dafür bekommt man aber nach einiger Spielpraxis ein Gespür. Platziert man den Cursor auf einen Gegenstand und drückt die F7-Taste, erscheinen Informationen über den Gegenstand. Macht man das selbe auf sein Avatar, erscheinen nützliche Infos, zB. in welchem  Gesundheitszustand man ist oder wo man wohnt. Es kann nicht schaden, als erste Amtshandlung seine Bude zu suchen und einen Besuch abzustatten - schließlich braucht man einen Ort, wo man überflüssiges Inventarzeugs deponieren kann, falls man mal den Löffel abgeben sollte, denn im Fall eines Ablebens soll alles, was man bei sich trägt, verschwinden.  
                                       
Falls du bei deiner Erkundung an einem Cash-Automaten vorbeikommen solltest, solltest du ihn  nutzen und etwas Geld abheben. Viele Dinge im Spiel lassen sich nur gegen Bezahlung nutzen. Jeder Spieler erhält ein Grundkapital von rund 50000  Tokens - das Geld kann natürlich auch wieder zur Bank gebracht werden und somit nicht gestohlen werden. Zudem wird das Geld auch scheinbar ein wenig mehr, je länger man sich im Spiel aufhält, das scheint eine Art von Belohnungssystem zu sein, die das Spiel ausschüttet für bestimmte Aktionen. Reich wird man dadurch aber mit Sicherheit nicht - es sei denn, man handelt mit irgendwelchen Waren. Die Möglichkeiten sind vielseitig, wie im echten Leben eben auch - kein Spiel muss zwangsweise gleich verlaufen, jeder kann im vorgegebenen Rahmen, seiner Fantasie freien Lauf lassen und machen wozu man auch immer Lust hat.                    
                                       
Ein wichtiges Element im Spiel ist die Kommunikation. So kann man sich mit anderen unterhalten, indem man einfach Text eintippt, wenn andere im selben Bild sind - jeder kann diese Nachrichten lesen. Möchte man eine Person erreichen, die sich woanders aufhält, auch in einer anderen Welt, so kann man den ESP-Modus nutzen. Man ruft ihn nach diesem Muster auf. To: (Name)

Oben in der Leiste erscheint "ESP" und zeigt an, daß die Verbindung geklappt hat. Alles was nun getippt wird, kann nur diese bestimmte Person lesen. In diesem Modus kann man allerdings nichts anderes mehr machen, außer mit dieser Person plaudern. Möchte man wieder aus dem ESP-Modus heraus, drückt man einfach die ENTER-Taste ohne daß man einen Text eingetippt hat.                         
                                       
Das Mailsystem ermöglicht es, fremde Leute anzuschreiben, deren Namen bekannt sind. Man  findet es im Inventar als Kästchen - herausnehmen, benutzen, dann als erstes den Empfängernamen eingeben, gefolgt vom eigentlichen Text und am Ende abschicken. Der  Empfänger erhält dann einen Brief in seinem Inventar, den er lesen und wiederum darauf antworten kann. Man sollte also hin und wieder mal in sein Inventar schauen um zu sehen, ob man einen Brief bekommen hat.           
                                       
Ebenfalls wichtig sind die viele Teleporter. Damit kann man zB. direkt in seine Bude teleportieren, indem man einfach "home" eingibt. Dies ist allerdings die einzige Ausnahme, denn um an andere Orte teleportieren zu können, muss man den Namen des anderen Teleporters kennen - sprich, man muss den Ort schonmal besucht haben und den Namen des Teleporters über die F7-Taste erfahren haben.  
                                        
Neben vielerlei Gegenständen, die man kaufen kann, kann man seine Bude verschönern, sein  Äußerers ändern, aber auch sein Geschlecht wechseln - vorausgesetzt man findet die Maschine, die dies ermöglicht. Eine weitere Funktion ist das Abnehmen seines Kopfes - man kann neue  Köpfe kaufen und diese dann austauschen - wozu auch immer das gut sein soll. Legt euren aber bitte nicht öffentlich ab, da er gestohlen werden kann und ihr dann ohne Kopf herumlaufen müßt, bis ihr euch Ersatz besorgt habt. Das wäre es recht grob umschrieben, was das Spiel ausmacht. Es ist eine wunderbare Welt, die zum Experimentieren, aber auch zum Treffen mit anderen C64 Usern einlädt, um sich zu unterhalten oder gemeinsam Spaß zu haben.                  
                                       
Beachtet man das Jahr der Entstehung und die Vielzahl der Möglichkeiten, kann man nur eingestehen, daß dieses Spiel wirklich etwas Besonderes ist, etwas was beeindruckt und einen zum Staunen bringt - gleichzeitig aber die Frage aufwirft, warum dieses Spiel nicht bis zum finalen Status entwickelt wurde und man den Rest der Welt einfach außen vorgelassen hat. Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten, oder?                              
                                       
Ja, das stimmt. Zunächsteinmal ist das Spiel - bis wir anderes ermittelt haben - nur via Emulator nutzbar. Dann liegt das Spiel nur in englischer Sprache vor - was aber kein Hinderniss sein sollte, da es wirklich leichtes Englisch ist und man sich mit seinen Kumpels ja in seiner Muttersprache   unterhalten kann. Viel schwerwiegender sind da die noch enthaltenen Bugs, die jederzeit auf den Spieller hereinbrechen können. Das Spiel kann sich aufhängen oder komisch verhalten, der Cursor verschwinden und und und...

Aber  das alles ist kein großes Problem, da sich das Spiel alles merkt, sodaß man bei einem Neustart des Emulators wieder exakt an der Stelle weitermacht, wo man den Emu beendet hat. Würde sich allerdings ein Bug mit abspeichern, hat man natürlich ein Problem - davon habe ich aber nur gehört, mir selber ist sowas noch nicht passiert.                    
                                       
Was absolut gar nicht geht, ist die Tatsache, daß man sich nur über seinen Namen anmelden kann. Ich weiß natürlich nicht, wie das im Original war - evtl. merkte das Spiel anhand der Telefonnummer, wer sich da eingeloggt hat, aber im Zeichen dessen, daß all dies nun über das Internet läuft, fällt diese Erkennung flach, dh. jeder könnte, wenn er den Namen eines anderen Spielers kennt, dessen  Identität übernehmen und Unsinn machen. Geschieht dies zB. dann, wenn der andere ebenfalls online ist, sieht der andere kurz, daß sein Avatar sich komisch verhält und hängt sich dann auf. (also das Spiel, nicht das Avatar!)     
                                       
Somit kann man nicht nur Schindluder mit fremden Account betreiben, sondern auch einen gerade  aktiven Spieler, den Spaß verderben, indem sich der andere ständig ebenfalls mit seinem Namen einloggt! Dieser Umstand verhindert derzeit noch meine "ernsthafte" Nutzung des Spieles - es bringt ja nichts, wenn dieser Unsinn möglich ist, sich etwas aufzubauen, was andere zerkloppen oder stören können.    
                                        
Man kann nur hoffen, daß der Entwickler dieses "No GO" schnell abstellt und sich ebenfalls darum  kümmert, daß man seine private Behausung abschließen kann - sonst sind die angehäuften Wertgegenstände ebenfalls schneller verschwunden als einem lieb sein kann. Andersrum muss der Dieb den Kram auch selber irgendwo lagern, wenn also wer viel Zeit und Langeweile hat, könnte er alle Wohnungen abklappern, bis er den Typen gefunden und identifiziert hat... aber wer macht das schon?                              
                                       
Wer Habitat noch nicht kennt, dem sei auf jeden Fall einmal angeraten, sich all das selber einmal anzusehen, damit er nicht dieses schöne Stück Softwaregeschichte verpaßt.                       
                                       
Und wer weiß, vielleicht trifft man sich ja mal  online? Ich werde - solange mir der "No Go"-Umstand nicht den Spaß verdirbt, jeden Sonntag um 15 Uhr online sein und versuchen, dem Spiel noch weitere Details zu entlocken. Tip: Drücke die F3-Taste um weitere aktive Mitspieler, bzw. deren Namen einzusehen.                                
                                       
Viel Spaß beim Ausprobieren und viel Erfolg beim Spielen!                      
                                        
Eine Liste der Kommandos und Möglichkeiten der Steuerung folgt an dieser Stelle

Basickommandos (Joystick): 

Drücke den Feuerknopf und danach eine dieser Richtungen:                                  
Oben - GO (gehe in diese Richtung)      
Unten - DO (benutze etwas)              
Links - PUT (weglegen)                  
Rechts - GET (aufnehmen)    

Beachte, daß du eine Richtung in einer bestimmten Zeit auslösen mußt, sonst resettet sich der Cursor (Fragezeichenmodus).                                
                                    
Manche Kommandos benötigen etwas Zeit (vermutlich erfolgt eine Serverabfrage und wenn die Verbindung zu langsam ist, dauert es ein wenig), also lass dem Spiel die Zeit, bis ein Kommando ausgeführt wurde! Vermeide doppelte Kommandos - sollte etwas nicht direkt funktionieren, schau nach, ob du mit dem Cursor an der richtigen Stelle stehst, manchmal muss man auch einfach nur näher heran!  
                                       
Das GO-Kommando:

Dient dazu, seine Spielfigur zu einer bestimmten Stelle im Raum zu lenken oder den Raum zu verlassen. Mögliche Punkte sind meist an den Seiten, manchmal aber auch mitten im Bild (zB. eine Tür). Lenke zum Verlassen immer bis zum äußersten Punkt eines Bildschirmrandes und wenn möglich in der Höhe eines Weges oder einem begehbaren Bereich. Hat es geklappt, springt der Bildschirm um und wird schwarz, klappt es nicht, erscheint ein Hinweistext und die Spielfigur läuft weiter bis zum ausgewählten Punkt. Ein GO auf die Spielfigur selbst, läßt diese auf den Boden hinsetzen oder aufstehen. (geht auch mit Dingen wie Sofa) Ist ein Hindernis im Weg, stoppt die Spielfigur automatisch.                 
                                        
Das GET-Kommando: 

Dient zum Aufheben eines Gegenstandes. Der Cursor muss auf dem gewünschten Objekt platziert werden, ehe man das Kommando ausführt. Hat es geklappt, wird das Objekt aufgehoben und befindet sich in der Hand. Man kann immer nur einen Gegenstand in der Hand halten - deswegen empfiehlt es sich, nach der Interaktion und wenn es sich um ein Objekt handelt, welches wichtig ist, dieses ins Inventar zu legen um die Hände wieder frei für weitere Aktionen zu kriegen. Schlägt irgendwas fehl, ertönt ein Hinweiston .                                
                                       
Wird der Cursor auf den Oberkörper des Avatars platziert und man gibt diesen Befehl, öffnet sich das Inventar (leere Hände!) und man kann einen Gegenstand herausholen.                            
                                       
Wird der Cursor auf den Kopf des Avatars platziert und man führt diesen Befehl aus, wird der Kopf abgenommen!         
                                                              
Das PUT-Kommando:

Hiermit lassen sich Gegenstände wieder weglegen - auf dem Boden, an seinem ursprünglichen Bestimmungsort oder ins Inventar. Auf dem Oberkörper ausgeführt, wird der Avatar den gerade in der Hand haltenden Gegenstand ins Inventar stecken. Auf dem Kopf ausgeführt (und wenn man einen  Kopf in der Hand hält), wird der Kopf wieder aufgesetzt.                                       
                                       
Das DO-Kommando:

Hiermit lassen sich Gegenstände nutzen. Hält man zB. eine Zeitung in der Hand, läßt sich diese damit lesen. Man kann aber auch mit Gegenständen interagieren, die sich im Bildschirm (nicht in der Hand) befinden. Zum Beispiel Schilder lesen (was man auf jeden Fall machen sollte um weitere Informationen zu erhalten) - Ausprobieren geht über Studieren, gell?          
                                       
Als Beispiel einige Kommandos in Funktion bei einem Teleporter.                                       
                                      
Man geht mit GET (ausgeführt auf den Oberkörper seines Avatars) in sein Inventar um sein Geld (Tokens) auszuwählen, damit man es in den Händen hält. Nun geht man mit dem GO-Kommando in den Teleporter hinein, führt ein PUT-Kommando auf den unteren Teil des Teleporters aus (der Blitz beginnt zu Blinken), läßt den Cursor auf dem Teleporter stehen und tippt den Bestimmungsort ein - in diesem Beispiel HOME und drückt die ENTER-Taste - nach erfolgreicher Teleportation wählt man  das PUT-Kommando auf den Oberkörper seines Avatars aus um das Geld wieder in sein Inventar zurückzulegen.

            
Chatten:                                
Um mit anderen im selben Raum reden zu können, reicht es, einfach seinen Text einzutippen  - Achtung, jeder im Raum kann mitlesen!                          
                                       
Private Nachrichten:                    
Private Nachrichten (ESP) können nur von der Person gelesen werden, an die sie gerichtet sind. Diese Person muss ebenfalls gerade online sein, wo (Welt) ist dabei egal.                             
                                       
Tippe ein: "To: (Name)" (ohne die "")   
                                        
Oben in der Leiste erscheint "ESP" um über die erfolgreiche Verbindung zu informieren. In diesem Modus kann man nur plaudern und sonst nichts. Um den Modus wieder zu verlassen, drückt man einfach die ENTER-Taste ohne vorher einen Text eingegeben zu haben.         
                                       
Mail:                                   
Briefe können unabhängig davon ob eine Person online ist, geschrieben und versendet werden. Dazu holt man sich das Mailsystem aus dem Inventar (Kästchen), führt ein "DO" darauf aus, gibt als erstes den Namen des Empfängers ein und danach erst den eigentlichen Text. Ist man fertig, sendet man das Ganze mit "Mail it" ab. Die Mail landet dann im Inventar des Gegenübers und kann mit GET und DO gelesen werden, er könnte dann mit "Reply" darauf antworten und so weiter...                                                       

Tastaturkommandos:                                       
(Gestensteuerung)                       
                                        
Drücke CTRL (Tabtaste am PC) und nachfolgend (also halten!) eine der jetzt aufgeführten Tasten um eine Aktion auszulösen:       

1 - Arme heben und senken               
2 - auf etwas zeigen                    
3 - Hand aufhalten                      
4 - springen                            
5 - nach Vorne umdrehen                 
6 - nach Hinten umdrehen                
7 - bücken                              
8 - wieder aufstehen                    
9 - boxen                               
0 - Fadenkreuzblinken anhalten??                                       
                                        
Reguläre Tastaturkommandos:             
                                        
F1 - Geistmodus - man kann ohne daß andere dies mitbekommen sich im Spiel umschauen und herausfinden, wer gerade online ist, ect. - man kann zudem in andere  Räume gehen, aber nicht interagieren                                
                                       
F3 - zeigt die Namen anderer Onlinespieler an                             
                                        
F5 - zeigt Serverinformationen          
                                        
F7 - Hilfetaste/Infotaste, wenn Cursor auf einem Objekt zeigt, werden weitere Informationen zum Objekt angezeigt                              
                                     
F8 - diverse Tips                       
Aufzüge werden ähnlich bedient wir Teleporter, nur daß man kein Geld benötigt. Einfach das Avatar in den Aufzug stellen und den Cursor in einen freien Bereich des Aufzugs "pointen" lassen, dann das gewünschte Stockwerk eintippen, etwa 5 - soll es zurück zum Erdgeschoss gehen, einfach "lobby" eintippen.              
                                        
Das wären jetzt alle von mir ermittelten Informationen kompakt zusammengefaßt, sollten weitere hinzukommen, werde ich natürlich auch weiter darüber berichten.
                                       
Es gibt zu Neohabitat auch einige Videos von mir in Aktion, ihr findet sie in meinem Kanal auf YouTube.
                                       
Solltet ihr bei euren Ausflügen in Neohabitat auf etwas Interessantes stoßen, was ihr mit den anderen Lesern teilen wollt, dann zögert nicht lange und schreibt einen Kommentar in den Blog.                        
                                       
Viel Spaß beim Spielen!

Neohabitat: https://github.com/frandallfarmer/neohabitat

Neohabitat Start Batchdatei (Nemefix):

Zip-Datei - 30,7kb
close

Dieser Artikel wurde vor 3 Jahr(en) 22 Tag(en) veröffentlicht, es ist also möglich, dass der Inhalt inzwischen nicht mehr aktuell ist.

Schlagworte : C-64, Test, Digital Talk

Trixter
Administration Nemesiz v4 Projekt
Aufgaben im Nemesiz: Administrator, Autor & Moderator, Übersetzung & Bugfixing
Freier Redakteur bei Special Interest Magazinen & Online-Blogs
Retro & Emulation, Alternative Computersysteme, Schwerpunkt: Spiele

  • Schreibe einen Kommentar


    Dein Name (Pflichtfeld):



    Deine Webseite (optional - http://www.):



    Deine E-Mail (wird nicht veröffentlicht):



    Dein Kommentar:

     Soll unser Blog deine Daten für weitere Kommentare merken? (setzt Cookie)
      1x aktiviert ist die Funktion gültig bis Cookielöschung. (Haken rein = Ja)

    Was ist der fünfte Buchstabe des Wortes ewjffr ?
Evtl. Statusmeldungen erscheinen nach dem Absenden in roter Schrift direkt unter
dem Artikel - bitte Herunterscrollen, falls dein Browser wieder zum Anfang der Seite
gesprungen ist. Beachte: Neue Kommentare erscheinen erst nach Freigabe durch
einen Administrator!
Danach wird dein Name mitsamt Email auf unsere Whitelist
gesetzt und deine Kommentare bei uns erscheinen dann immer direkt. (Spamschutz)
↓